Betatest: Syncwerk Server

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ACHTUNG
Lesen Sie diese Seite bitte unbedingt vollständig durch, bevor Sie mit der Installation des Syncwerk Servers anfangen. So verstehen Sie, was an welcher Stelle passiert.

Haftungsausschluss

Der Syncwerk Server ist noch in der Beta-Phase. Diese Version ist NICHT für den Betrieb mit echten Daten freigegeben. Synchronisations-Apps sollten nur von Testsystemen aus angebunden werden, die nur Testdaten enthalten.

ACHTUNG ACHTUNG ACHTUNG

Nutzen Sie auf keinen Fall die Mehrkontenfähigkeit der Apps (Desktop- oder Mobil-Apps). Wenn Sie Geräte über Verwaltung -> Geräte in der Web-App löschen, kann das die Remote-Wipe-Funktion ALLER Serververbindungen auslösen.

Dadurch werden die synchronisierten Ordner ALLER Serververbindungen auf den lokalen Geräten endgültig gelöscht.

Deshalb nochmal: Bitte testen Sie die Beta Version nur mit Testsystemen, die keine echten Daten von Benutzern enthalten.

Wir übernehmen keine Haftung bei Datenverlust.

Syncwerk Server installieren

Mit den folgenden Schritten können Sie eine Syncwerk Server Instanz auf Debian oder Ubuntu installieren und die Beta-Version testen.

Der Syncwerk Server ist für maximal 3 Benutzer kostenfrei als Freeware ohne Berechtigungsschlüssel nutzbar. Ohne gültigen Berechtigungsschlüssel können Sie keine weiteren Benutzer hinzufügen. Berechtigungsschlüssel können Sie im Moment per Mail über support@syncwerk.com bestellen. Während der Beta-Phase erhalten Sie zeitlich beschränkte Berechtigungsschlüssel auf Anfrage kostenfrei.

Um einen Syncwerk Server installieren zu können, müssen Sie sich unter https://repo.syncwerk.com ein Benutzerkonto anlegen. Während des Registrierungsprozesses erhalten Sie Ihre persönliche Zugangsdaten, die Sie für die Installation des Syncwerk Servers brauchen.

Systemvoraussetzungen

  • Betriebssystem: Debian Jessie und Stretch, Ubuntu Xenial und Bionic
  • Systemarchitektur: 64bit
  • Prozessor: ab 2 CPU Kern
  • Arbeitsspeicher: Minimum 4 GB (ECC empfohlen)
  • Speicherplatz: Minimum 10 GB
  • Internetverbindung
  • Feste IP-Adresse
  • Domain, die auf die feste IP auflöst
  • Offener Port 443/tcp

 

1. Minimalinstallation des Betriebssystems

Installieren Sie zuerst das gewünschte Betriebssystem in der Minimalinstallation. Achten Sie darauf, dass Sie dem Server gleich von Beginn an eine feste IP-Adresse zuweisen.

Wichtiger Hinweis zum Thema Minimalinstallation

Es gibt unterschiedliche Interpretationen zur Bedeutung „Betriebssystem in Minimalinstallation“. Unter Debian 8 Minimalinstallation finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Dokumentation, wie wir uns die Minimalinstallation des Betriebssystem vorstellen.

Am wichtigsten ist, dass Sie bei der Installation keine extra Pakete und keine grafische Benutzeroberfläche installieren.

Für andere Distributionen werden wir später auch Anleitungen zur Minimalinstallationen veröffentlichen.

Abweichungen von dieser schrittweisen Anleitung führen sehr wahrscheinlich dazu, dass die Syncwerk Server Installation und Konfiguration nicht zuverlässig durchgeführt werden kann.

Individualisierungen sollten Sie (sofern nötig) erst nach der Installation des Syncwerk Servers durchführen.

Richten Sie am besten auch gleich einen Domainnamen ein, unter dem der Syncwerk Server später seine Dienste öffentlich anbieten soll. Stimmt der Hostname des Servers mit dem Domainnamen überein, erleichtert das die Installation und spätere Serverpflege.

2. Installation des Syncwerk Servers

Als nächstes installieren Sie den eigentlichen Syncwerk Server. Führen Sie die folgenden Schritte unbedingt mit dem Benutzer root aus.

Halten Sie jetzt bitte die Zugangsdaten für Ihr Downloadkonto unter https://repo.syncwerk.com bereit. Sie brauchen diese Daten für die Installation. Falls Sie noch keine Zugangsdaten haben, registrieren Sie sich jetzt.

a) Installationsprozess beginnen

Kopieren Sie die folgende Anweisung für die Kommandozeile:

Debian und Ubuntu
bash <(wget -qO- https://repo.syncwerk.com/repo/installers/syncwerk-server-installer-unstable.sh) 

b) Lizenzbedingungen akzeptieren

Zur Installation müssen Sie in der Konsole unsere Lizenzbedingungen akzeptieren.

c) Zugangsdaten für Download eingeben

Danach müssen Sie hier Ihre Zugangsdaten für den Download eingeben. Halten Sie dafür bitte die Zugangsdaten für Ihr Downloadkonto unter https://repo.syncwerk.com bereit.

Falls Sie noch keine Zugangsdaten haben, registrieren Sie sich jetzt.

3. Installation fertig

Das war’s schon. Die Syncwerk Server Komponenten sind fertig installiert.

Das Installationsskript hat Ihnen ein initiales Administratorkonto eingerichtet. Die dynamisch erstellen Zugangsdaten werden am Ende der Installation auf der Konsole angezeigt. Sollten Sie sie verpasst haben, finden Sie diese Daten später in der Datei /etc/syncwerk/admin.txt.

Loggen Sie sich nun in der Web-App mit den initialen Admin-Zugangsdaten ein und beginnen Ihren Syncwerk Server einzurichten. Die Web-App erreichen Sie unter https://{DOMAIN|IP}. Also z.B. unter https://beta.syncwerk.com oder https://127.0.0.1 .

Syncwerk Server administrieren

Führen Sie die folgenden Befehle unbedingt mit root-Rechten aus. Die eigentlichen Syncwerk Komponenten werden automatisch mit dem eingeschränkten Benutzerrechten des Systembenutzers syncwerk ausgeführt.

Beim Start des Linux-Servers wird der Syncwerk Server automatisch gestartet. Bei Problemen oder Wartungsarbeiten brauchen Sie aber die folgenden Befehle:

Starten: systemctl start syncwerk-server

Stoppen: systemctl stop syncwerk-server

Neustarten: systemctl restart syncwerk-server

Server ID anzeigen: syncwerk-server show-id

Systembericht erstellen: syncwerk-server-admin report

Aktualisieren: apt update ; apt upgrade

Automatische Installation

Alternativ zur oben beschriebenen Installation können Sie die Installation auch automatisch durchführen. Hierzu laden Sie den Installer für Ihre Distribution von https://repo.syncwerk.com/repo/installers/ herunter und fügen den Parameter --agree-to-terms zur Akzeptanz der AGB’s, gefolgt von Ihren Zugangsdaten john.doe@example.com SECRETPASSWORD an.

Folgendes Beispiel verdeutlicht die Installation unter Debian und Ubuntu:

command lsb_release > /dev/null 2>&1 || (apt update || echo -n ; apt install lsb-release -y)
DIST="$(lsb_release -sc)"
cd /tmp
wget -N https://repo.syncwerk.com/repo/installers/syncwerk-server-installer-unstable-${DIST}-amd64 
chmod 700 syncwerk-server-installer-unstable-${DIST}-amd64 
./syncwerk-server-installer-unstable-${DIST}-amd64 --agree-to-terms john.doe@example.com SECRETPASSWORD

Bitte verwenden Sie NICHT die Beispieldaten john.doe@example.com SECRETPASSWORD für die Installation. Registrieren Sie stattdessen ein eigenes Konto und verwenden die Zugangsdaten aus der Bestätigungs-E-Mail.

Mailversand

Während der Syncwerk Server Installation wird Postfix zum Versand von E-Mail-Benachrichtigungen voreingerichtet. Der Syncwerk Server versendet E-Mails über diesen lokalen Postfix Server.

Stellen Sie daher sicher, dass Postfix korrekt eingerichtet wurde. Ggf. müssen Sie erst einen Mailrelayserver einrichten, um öffentliche E-Mails versenden zu können.

Mit dpkg-reconfigure postfix können Sie den Konfigurationswizard aufrufen. Alternativ ändern Sie die Konfiguration mit Hilfe von postconf oder bearbeiten die Konfigurationsdateien direkt unter /etc/postfix und starten Postfix anschließend erneut.

Berechtigungsschlüssel

Der Syncwerk Server ist für maximal 3 Benutzer kostenfrei als Freeware ohne Berechtigungsschlüssel nutzbar.

Berechtigungsschlüssel speichern Sie nach der Syncwerk Server Installation unter /etc/syncwerk/authorization.key ab oder laden die Datei im Adminbereich der Web-App hoch.

Ist ein Berechtigungsschlüssel hinterlegt, wird versucht dem hinterlegten Lizenznehmer über seine E-Mail-Adresse bei Start, Betriebs- oder Lizenzierungsproblemen eine Benachrichtigungsmail zuzustellen. Damit das funktioniert, muss Postfix zum öffentlichen Mailversand eingerichtet und das Paket mailutils installiert sein. Bei der oben beschriebenen Installationsform werden beide Pakete vorinstalliert. Ggf. müssen Sie Postfix noch, wie vorher beschrieben, fertig einrichten.

Berechtigungsschlüssel können Sie per Mail an support@syncwerk.com bestellen bzw. anfragen. Während der Beta-Phase erhalten Sie zeitlich beschränkte Schlüssel kostenfrei.

Sicherheit

Die Syncwerk Server Komponenten werden so eingerichtet, dass sie ausschließlich über verschlüsselte HTTPS-Verbindungen kommunizieren. Andere laufende Programme des Linux-Servers stellen aber ggf. ein Sicherheitsrisiko dar.

Passen Sie ggf. die Konfiguration des Linux-Servers nach der Installation des Syncwerk Servers an die Sicherheitsanforderungen Ihres Unternehmens an und dokumentieren Sie Ihre Änderungen.

Sollten Sie noch keine Sicherheitsanforderungen definiert haben, empfehlen wir Ihnen, sich zu folgenden Themen Gedanken zu machen:

  • Änderung der initialen Admin-Zugangsdaten
  • Firewall
  • Datensicherung
  • Passwortrichtlinien
  • Zugriffsregelungen
  • Disaster Recovery

 

Viele dieser Themen werden auch durch die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung beeinflusst. Die Auflistung ist auf keinen Fall abschließend oder in irgendeiner Weise verbindlich. Sie soll lediglich als Gedankenstütze dienen.

Für die Härtung des Betriebssystems und der Einhaltung von rechtlichen Rahmenbedingungen sind Sie selbst verantwortlich. Alternativ können Sie uns gerne beauftragen, Ihren Linux-Server und die darauf laufenden Syncwerk Server Komponenten nach Ihren technischen Anforderungen einzurichten.

Support

Wurde der Syncwerk Server nach der hier beschriebenen Installationsmethode mit den nötigen Systemanforderungen installiert, erhalten Kunden mit gültigem Berechtigungsschlüssel kostenfreien technischen Support während des Supportzeitraums Ihrer Lizenz.

Im Supportfall erreichen Sie uns per Mail an support@syncwerk.com oder telefonisch unter 09383-333370.

Neben einer ausführlichen Fehlerbeschreibung senden Sie uns bitte auch das Installationsprotokoll, das Sie unter /var/log/syncwerk/install.log finden.

Änderungen

Im Allgemeinen empfiehlt es sich, eine Dokumentation über Änderungen und Zugriffe (soweit möglich) während der Laufzeit des Linux-Systems zu führen. So fällt es im Fehlerfall leichter, mögliche Ursachen von Problemen zu identifizieren.

Im einfachsten Fall halten Sie Änderungen in einem Textdokument auf einem anderen System fest. Alternativ verwenden Sie spezielle Auditing Programme (Bspw: Auditd, Logstash, Graylog, etc.) zur dauerhaften Systemüberwachung.

Betatest

Die Betaphase hat am 15.08.2018 begonnen. Der Funktionsumfang beschränkt sich in der Anfangsphase des Betatests auf die Grundfunktionalitäten. In den nächsten Wochen und Monaten wird der Funktionsumfang kontinuierlich ausgebaut.

Fehlerbehebungen können mehrfach täglich bereitgestellt werden. Halten Sie Ihren Syncwerk Server daher bitte stets mit apt update ; apt upgrade auf aktuellem Stand. Ggf. wurden von Ihnen festgestellte Probleme bereits in der aktuellsten Version behoben.

Falls ein Fehler weiterhin besteht, senden Sie uns bitte eine ausführliche Fehlerbeschreibung zusammen mit dem Installationsprotokoll unter /var/log/syncwerk/install.log, per Mail an support@syncwerk.com.

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